Lieber Anrufer,
soll ich dir von dem Abenteuer erzählen,
das ich die letzte Nacht erlebt habe? Bist du bereit es
zu hören? Es geht um SM. BDSM. Nicht so eine softe
Spielvariante. Richtig aus dem prallen Leben gegriffen.
Es ist eine Geschichte von hilflosen Frauen und strengen
Mastern. Bizarrer Sex im Dunkel der Nacht. Wie
schön, das ich dir erzählen kann, was ich gestern
Nacht beobachtet habe. Das ist das Schöne beim
Telefonsex. Ich kann es dir erzählen, ohne das wir
Angst haben müssen, sie könnten uns finden und in
ihren Keller verschleppen, so wie sie es schon mit
vielen Anderen gemacht haben, die ihr Geheimnis
herausgefunden haben.
Ich habe all die Zangen und Peitschen
gesehen. Ich sah das Mädchen auf der Streckbank und die
beiden anderen Frauen am Andreaskreuz. Ich habe gesehen,
wie sie die Sklavinnen behandelt haben Welche Torturen
sie ihnen zugefügt haben. Die Sklavinnen haben an ihren
Fesseln gezogen und gewimmert, als die Domina und der
strenge Master sie ausgepeitscht haben, um anschließend
heißes Kerzenwachs über die Striemen tropfen zu
lassen. Nein, harmlos waren ihre Spiele nicht, die sie
in der Nacht getrieben haben. Ausgeliefert und ohne
Rechte waren die Sklavinnen und Sklaven.
Lieber Anrufer, wenn sie wissen, dass
wir ihr Geheimnis kennen, werden sie uns auch holen, um
uns zu bestrafen und um uns zu unterwerfen. Wir wären
ihnen ausgeliefert, schutzlos und wehrlos. Nur unsere
Demut würde uns helfen, die Qualen zu ertragen, die sie
uns zufügen würden. Ja, ich habe gesehen, wir sie
ihren Sklavinnen Nadeln in den Körper gebohrt haben.
Ich habe gespürt, sie treiben die Frauen an den Rand
des Universums. Der Raum war erfüllt von Stöhnen der
Lustsklavinnen. Überall rasselten die Ketten, an denen
die Opfer zogen, um ihre Qual etwas zu lindern. Aber die
Peitsche der Herrin war gnadenlos. Sie traf ihre Opfer
an den intimsten Stellen. Und dann waren da noch die
Zangen, mit denen sie die Haut der Sklavinnen zwackten.
Wer hätte gedacht, dass es solche
Szenen am Rande unserer Stadt zelebriert werden. Nein,
ich hätte es nicht gedacht, wenn ich nicht alles mit
meinen eigenen Augen gesehen hätte. Heimlich war ich
ihnen gefolgt. Die letzten Meter haben mich die Schreie
der Sklavinnen geleitet. Durch die dreckigen Scheiben
des Fabrikgebäudes konnte ich gerade genug sehen, um
jetzt die Wahrheit zu kennen. Lack und Leder, darin
waren Master und Domina gekleidet, während die
Sklavinnen und Sklaven nackt waren und Halsbänder
trugen. Sie hingen am Andreaskreuz und Handschellen
zierten ihre Gelenke. Ausgeliefert waren sie, hilflos
den Gelüsten und Trieben der Domina und des Herrn
preisgegeben. Niemand hörte ihr Schreien und Stöhnen,
als man ihnen Gewichte an die Brüste und Hoden hängte
und Klammern setzte.
Niemand hörte die Schmerzensschreie,
die sich ganz langsam in Lustschreie wandelten. Das
Spiel zwischen Schmerz und Lust inszenierte die Domina
perfekt. Und was meinst du lieber Zuhörer, wie es mir
dabei ging? Was meinst du wie es mir jetzt beim
Telefonsex geht? Ja, du hört mein Keuchen. Atemlos
schaute ich zu. Mir schmerzten meine Gelenke beim
Zuschauen, so heftig litt ich mit den Sklavinnen und
Sklaven, wenn die Domina sie mit riesigen Dildos und
Speeren bearbeitete, die sie in die Körper ihrer Opfer
trieb, um sie mit quälend langsamer Geschwindigkeit
wieder aus ihnen aus ihnen herauszuziehen.
Die Sklavinnen schrieen und bekamen
noch mehr die Peitsche zu spüren, während ihre Münder
mit überdimensionalen Knebeln auseinandergespreizt und
verschlossen wurden. Alles das sah ich. Die bizarren
Rituale und Spiele faszinierten mich und ich spürte das
erregte Pochen in mir. Ich sah, wie sich Schmerzen in
Lust verwandelten und ich spürte, wie Erregung meinen Körper
übermannte. Wie gut konnte ich mir die Lust der Opfer
vorstellen.
Es war als glühte mein ganzer Körper,
als würde meine Möse von unsichtbarer Hand
aufgerissen. Ich stellte mir vor, ich liege ausgestreckt
auf einem Tisch, bereit geopfert zu werden für den
Master, der es sich nicht nehmen lässt, seine
behandschuhte Hand zwischen meine Beine zu pressen, um
in mir zu wühlen.
Lieber Zuhörer, mir wurde schwindelig
und ich musste mich am Mauerwerk festhalten, um nicht zu
straucheln. Wenn sie mich gefunden hätten, es hätte
kein Entrinnen für mich gegeben. Fremder, es war gut,
das ich dir hiervon berichten konnte. Wie gut es ist,
deine Stimme am Telefon zu hören. Zu spüren, dass dich
die gleichen Dinge antreiben. Deine Lust ist meine Lust
und nie habe ich Telefonsex so intensiv genossen wie
heute.
Und nun muss ich gehen. Ich muss zurück
zur Fabrik und wieder beobachten, was diese Nacht
passiert. Magisch zieht mich dieser Ort an. Willst du
mit mir gehen? Willst du an meiner Seite stehen? Wollen
wir alles beobachten und dabei unsere Körper aneinander
reiben? Sag es mir Fremder!
Liebst du auch so den Schmerz und die
Lust?