Endlich habe ich den Speckgürtel von
Hannover hinter mir gelassen. Ich lebe auf dem Land im
schönen Niedersachsen. Gemächlich zockelt der Zug
Richtung Hildesheim. Ich bin heute später als sonst aus
dem Büro gekommen und um diese Zeit sind nicht mehr viele
Mitreisende unterwegs. Entspannt habe ich meinen Kopf
gegen die Abteilwand gelegt und die Augen geschlossen und
dämmere vor mich hin.
„Lass deine Augen zu und mach was ich
dir sage!“ Die Stimme ist angenehm melodisch und ich
spüre, ich sehne mich danach mich auf dieses Spiel
einzulassen. „Wehe du machst die Augen auf, dann bin ich
weg.“ Auch wenn sein Tonfall sehr leise ist, ist mir klar,
er meint es ernst. Also mache ich, was er sagt.
„Jetzt setze ich mich dir gegenüber.“
Seine Stimme ist meine einzige Orientierung. Wir sind
alleine im Abteil, aber der Vorhang zum Gang ist nicht
zugezogen.“ Er beschreibt mir, was ich nicht sehen kann.“
Mein Blut pulsiert und ich fühle, dass mich diese
ungewöhnliche Situation unglaublich erregt. „Was willst
du?“, keuche ich leise. Ich höre sein Lachen. „Dich… dich
will ich.“
Ich höre entfernt ein leises Keuchen,
mehr nicht. „Weißt du“, setzt er im scherzhaften
Plauderton fort, „ich mag diese braven Büromäuschen in
ihren züchtigen Kostümen, die abends ihre Sachen packen
und nach Hause fahren zu Mann und Familie… Niedersachsen
ist voll von solchen netten Häschen wie dir. Wenn man zur
richtigen Zeit mit der Bahn unterwegs ist, kann man sie
treffen. Sie sind dann aufgereiht wie kleine Perlen an
einer Kette.“ Er machte eine Pause. „Was meinst du, was
jetzt mit dir passiert?“ Ich schüttele den Kopf. „Ich weiß
nicht, erzähl es mir.“ Er kichert. Es ist ein
jungenhaftes, unverkrampftes Kichern.
„Alles zu seiner Zeit… Los. Lehn dich
zurück und knöpf deinen Blazer auf. Ich will deine Bluse
sehen.“ Ich höre nur die Stimme und seine Worte rauben mir
den Atem. Was hat er mit mir vor? Was will er hier von
mir? „Los mach schon!“ Er hat einen schönen norddeutschen
Unterton. Bestimmt kommt er irgendwo aus dem nördlichen
Niedersachsen. Oldenburg, Varel, Wilhelmshaven, Leer oder
Emden vielleicht. Was macht er hier in meiner Gegend? „Los
mach deine Bluse auch noch auf...“ „Aber…“ Seine Antwort
kommt sofort. „Kein aber, mach es sofort!“ Dann setzt er
versöhnlicher hinzu.
„Du willst es doch auch!“ Zitternd und
immer noch mit geschlossenen Augen öffne ich meine Bluse.
„Was für hübsche Titten da in deinem Spitzen-BH stecken.
Und groß sind sie auch noch. Da pocht mir ja der Schwanz.“
Das kann doch nicht sein, dass ich in der Bahn sitze mit
einem Fremden und er verlangt von mir, mich auszuziehen.
„Los mach deinen Rock auf und fass drunter und spiel mit
deiner Muschi. Weißt du, ich mag Frauen, die mit ihrer
Fotze spielen.“ Seine derben Worte treffen mich und ich
spüre, mein Körper steht in Flammen. Meine Lippen öffnen
sich und ich bin feucht und bereit für einen Angriff. Er
soll mich nehmen, hier und jetzt. Ich schiebe meine Beine
weiter nach vorne und spreize sie.
„Du kleine Hure. Abends die brave
Hausfrau und zwischendurch…“ Seine Worte treffen mich.
„Was zwischendurch?“, keuche ich leise. „Zwischendurch
bist du das durchtriebene Luder. Mich würde nicht wundern,
wenn du auch noch als Hobbynutte losziehst und dir damit
Geld verdienst.“ Ich schiebe meinen Hintern über die
Sitzbank und spüre das Reiben des Stoffes an meiner Haut.
„Los, steck endlich deine Hand zwischen die Beine und
spiel mit dir. Fingere dich und geil dich auf.“ Meine
Brustwarzen werden hart und drücken sich durch den BH.
Sofort sieht er es und macht sich darüber lustig, während
meine Hand zwischen meinen Beinen steckt und meine Finger
mit meiner Lustknospe spielen. Feucht und nass tröpfelt
meine Feuchtigkeit in mein Höschen. Ich bin bereit
genommen zu werden. Fick mich! Mach es mir! Alles in mir
schreit danach von dem Typen, der mit mir redet, genommen
zu werden…
Es ruckt und ich spüre, wie mein Kopf an
der Wagonwand anschlägt. Erschreckt öffne ich meine Augen.
Ich bin alleine und meine Bluse ist hochgeschlossen. Meine
Beine habe ich aneinandergepresst und meine Finger haben
sich in den Sitz gekrallt. Niemand ist da, ich habe es nur
geträumt. Der Mann, mit dem ich gestern Abend Telefonsex
hatte, als mein Mann noch mal wegfuhr, war in meinem Kopf.
Genau das hatten wir durchgespielt. Er mochte es, wenn er
einer Frau in einer gefährlichen Situation Befehle geben
kann.
Telefonsex mit einem wildfremden Mann,
der, wie ich auch, aus Niedersachsen kommt. So nah und
doch, werden wir uns wahrscheinlich niemals persönlich
treffen. Er hat mich beim Telefonsex mit seiner dominanten
Art dermaßen angemacht, dass ich nach dem Telefonflirt
sofort unter die Dusche musste, sonst hätte mein Mann noch
etwas gemerkt. Aber das soll er ja nicht, denn ich bin ja
eine sehr brave Ehefrau, wenn da nicht meine Träume und
Sehnsüchte wären. Träume und Sehnsüchte, die ich beim
Telefonsex auslebe. „Gestern, kurz bevor mein
Gesprächspartner auflegte und wir beide erschöpft in
unsere Kissen sanken, sagte er noch:
„Irgendwann wird dir Telefonsex nicht
mehr reichen. Irgendwann triffst du dich mal mit einem
wildfremden Typen und lässt dich von ihm bumsen. Dann bist
du eine richtige kleine Nutte.“ Seine Worte haben sich in
meinem Kopf eingegraben und während ich jetzt mit offenen
Augen nach Hause zuckele, weiß ich, er hat recht.
Irgendwann werde ich es genauso machen. |