Bondage
Der Mann der mich ans Andreaskreuz
gefesselt hat, steht vor mir und mustert mich
herausfordernd. Mein Körper ist nackt und er taxiert meine
Brüste und meine Schenkel. Dann schaut er mich an und
lächelt. „Die Haare zwischen deinen Beinen müssen weg.“
Seine Stimme ist sanft und intensiv. „Ich mag meine Opfer
kahl geschoren.“ Er kommt auf mich zu und schon spüre ich
seinen Atem an meinem Gesicht. Seine Hände sind ganz nah.
Gleich wird er seine Finger in meine Scham bohren und sich
nehmen, wonach es ihn gelüstet. Ich werde wimmernd vor ihm
hängen. Wimmernd und geil…
„Hey, erzähl mir, wo du gerade bist.“
Die Stimme aus dem Telefon klingt ein wenig vorwurfsvoll
und ich zucke überrascht zusammen. Eben war ich doch noch
am Andreaskreuz, gefesselt, fixiert, ausgeliefert. Langsam
strecke ich meine Beine aus und lasse sie über das
Bettlaken gleiten und stelle mich auf den Bondage Sex.
„Wo bist du gerade?“ Die Stimme aus dem
Telefon dringt wieder in mein Bewusstsein und ich muss
lächeln. Er hat mich in einen atemberaubenden Traum
geschickt und nun ist es nur gerecht, ihn daran teilhaben
zu lassen. Bondage, das Thema hat mich schon immer
interessiert. Gefesselt zu sein, hilflos den Blicken und
Gelüsten anderer ausgeliefert. In meinen Träumen liebe ich
es geführt zu werden, um zu dienen. In meinen Träumen
packen mich Männer, fesseln meinen Körper und werfen mich
irgendwo hin, um sich mit mir zu vergnügen. Einsame Träume
waren es bisher, bis ich diese Telefonhotline entdeckt
habe. Telefonsex der besonderen Art? Wie kann das alles
nur so intensiv sein? Das Telefonsex so intensiv sein
kann, sodass ich das Gefühl habe, direkt in eine Welt von
Bondage und Disziplin einzutauchen, hab ich nicht für
möglich gehalten.
Was macht dieser Mann mit mir? Gut, es
ist nicht sehr brav, meinen Ehemann mit Telefonsex zu
hintergehen, aber der Seitensprung auf diese Art, hat sich
in den letzten Wochen zu einer aufregenden Sucht bei mir
entwickelt.
BDSM, mein Körper erzittert heftig, wenn
ich diese Buchstaben vor mich hinflüstere. Mein Mann ist
kaum aus dem Haus. Ich stehe noch am Fenster und schaue
ihm nach und schon gleiten meine Hände zu meinen Brüsten
und zwischen meine Beine. Fessele mich, binde mich an und
dann nimm dir meinen Körper. Immer häufiger machen meine
Gedanken die wildesten Sprünge.
„Wie weit warst du eben?“ Die neugierige
Stimme meines Telefonsexpartners lässt nicht locker. „Ich
stand vor dir. Hilflos war ich ihn Ketten gefesselt und
hing an einem Andreaskreuz vor dir“, flüstere ich leise.
„Du warst mein Herr und ich deine Bondage Sklavin…“
Ich mache eine kleine Pause.
„Erzähl weiter… Erzähle deinem Herren,
was dir durch den Kopf geht.“ Ich muss aufgeregt
schlucken. Soll ich ihm wirklich sagen, wie sehr es mich
erregt, sein devotes Spielzeug zu sein. Soll ich ihm
sagen, wie gerne ich es mag, in Handschellen und Seilen
ausgeliefert zu sein?
Eine Peitsche gleitet über meinen
Körper, berührt mich an meinen intimsten Öffnungen,
klatscht auf meine Haut. Dann bohrt sie sich plötzlich mit
derber Direktheit in meinen Schoss und weitet mich, zieht
sich zurück und klatscht auf meinen Bauch und meine
Brüste.
Erschreckt und erregt stöhne ich auf.
Mein Schmerz ist gepaart mich unersättlicher Lust. Mein
Körper schreit nach mehr. Mach es deiner Sklavin! Nimm sie
dir! Peitsch sie aus! Sei mein strenger Master. Fessele
sie, bis sie sich nicht mehr bewegen kann!
Amateur Bondage regt meine Gedanken
unglaublich an und ich fühle mich diesem Mann, der mich
eben mit seinen Sexfantasien ans Andreaskreuz genagelt
hat, unendlich nahe. Wie kann Telefonsex mit ihm nur so
intensiv sein?
Ich liege auf meinem Bett und erzähle
ihm in allen Einzelheiten, wie ich mir unser Treffen
vorstelle. Er packt mich, macht mich zu seiner Hure. Seine
Telefonsexschlampe bin ich ja jetzt schon. Warum soll ich
mich nicht auch zu seiner Sklavin machen lassen, seinen
Wünschen und Befehlen gehorchen? Ich genieße jeden
Augenblick in dem er mich fesselt und auf strenge Art
befragt. Ich weiß, er liebt es mich so zu sehen.
Bondage erregt ihn auch. Seine Lust mich
zu fesseln ist unersättlich und er wird nie zufrieden sein
mit mir. Immer fester wird er die Fesseln anziehen und
doch wird es ihm nicht genug sein. Seine Peitsche frisst
sich in meine Haut und ich spüre seine Lust, es seiner
Sklavin, die hilflos vor ihm gefesselt ist,
auszupeitschen, um mich dann in den Arm zu nehmen. Er
nimmt mich vom Kreuz, löst aber die anderen Fesseln nicht.
Dann wirft er mich aufs Bett und fällt über mich her.
Seine Hände sind überall auf meinem Körper. Er spielt mit
mir, er geilt mich auf. Er zerrt an meinen Fesseln. Er ist
mein Gebieter und er darf alles mit seiner Sklavin machen
„Los erzähl mir alles.“ Seine Worte sind
jetzt fordernd und er gibt mir keine Pause in meinem
Traum. Jetzt hat er das Heft an sich gerissen und ich
schwimme mit ihm davon. Aber wo führt mich dieser Reise
noch hin?
Meine Erregung an Bondage steigert sich
ins Unermessliche und ich weiß, es wir immer und immer
wieder sein, das ich mich beim Telefonsex fesseln lasse.
Aber wird es dabei bleiben oder sind er und all die
anderen mir schon viel näher?
Mir stockt mein Atem und ich spüre die
Nähe des Mannes ganz deutlich. „Und jetzt werde ich dir
Seile um deine Brüste winden und sie anziehen. Ich mag es,
wenn deine abgebundenen Titten vor meinen Augen hängen.“
Verschwörerisch ist seine Stimme und ich schließe die
Augen und meine Hand wandert zwischen meine Beine und
meine Finger bohren sich gierig zwischen meine
Schamlippen.
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