Das warme Wasser perlt über meine Haut und ich fühle unglaublich
wohl. Die Dusche hat mir nach dem langen Tag gut getan. Kritisch
betrachte ich meinen schlanken Körper im Spiegel, mustere meine
vollen Brüste und meinen flachen Bauch.
Meine Hand streicht über die kurzen Stoppeln meines Schamhaars und
ein sanftes Pochen meiner Möse ist die Antwort auf die Bewegungen
meiner Finger.
Ich muss grinsen. Gleich wenn ich wieder ins Wohnzimmer gehe, wird
er mich sehen. Natürlich weiß ich, dass er zu mir rüberschaut, wenn
ich halbnackt durch meine Wohnung laufe. Wahrscheinlich würde er
jetzt am liebsten vor der Tür hocken und durch das Schlüsselloch
schauen.
Was für ein kleiner Voyeur er doch ist, der Mann aus dem Haus
gegenüber.
Meine Hände streichen über meinen Hintern und gleiten dann kurz
über meine Schamlippen. Dann reiße ich mich los. Eigentlich kann ich
ihm auch die Show bieten, anstatt sie hier alleine im Bad
auszuleben.
Ich denke wieder an den Typ aus dem Solarium, den ich vorhin
getroffen habe. Bestimmt hätte er gerne unter meinen Rock geschaut. Männer
interessiert doch immer, wie es unterm Rock einer Frau aussieht.
Bestimmt träumen sie davon, den Blick auf eine nackte Möse zu
erhaschen.
Ich muss grinsen, bei mir hätten sie damit sogar Glück, denn ich
trage kaum Höschen, außer ich gehe zu einem Date, denn da will man
einem Kerl ja etwas bieten.
Leicht klatsche ich mir auf den Hintern.
„Komm schon, Baby. Biete ihm eine gute Show“, muntere ich mich
selbst auf.
Ja ich gebe zu, es macht mich an, beobachtet zu werden. Die
Vorstellung das mich einer beim Sex mit meinem Freund beobachtet, das
er lauscht, zuhören und zusehen kann, wie wir es treiben, geilt mich
unheimlich auf. Jeder soll sehen, wie viel Spaß mir ein Schwanz
macht.
Ich zeige mich gerne.
Entschlossen packe ich das Handtuch, schlinge es um meine Haare und
schlendere in mein Wohnzimmer hinaus. Das Licht ist an und deutlich
kann ich mich in der großen Fensterfront sehen.
Meine Figur ist gut, perfekt geformt. Darauf kann ich immer noch
stolz sein, obwohl ich bald dreißig Jahre werde. Und andere sehen das
auch so. Männer drehen sich um, schauen mir nach, werden zum Voyeur.
Manchen reicht ihr Kopfkino und andere schleichen mir heimlich nach,
um zu sehen, ob sie einen freizügigen Blick auf meinen Körper
erhaschen können.
Und wie es der Zufall will, vergesse ich zum Beispiel meistens, den
Vorgang der Umkleidekabine richtig zu schließen. Aber jetzt stehe am
Fenster und schaue in die Nacht. Das Licht in seiner Wohnung ist aus,
aber ich bin mir sicher, er ist da und schaut herüber.
Eine leichte Gänsehaut bedeckt meinen Körper und meine Nippel
werden hart. Am Tag kann man sehen, dass er dort ein Fernrohr
aufgebaut hat. Ich muss kichern und meine Hand gleitet über meine
festen Brüste weiter zwischen meine Beine. Meine Schamlippen pochen
immer noch.
Dann klingelt das Telefon.
Der Mann von gegenüber wird das nicht sein, er schaut, ruft aber
nicht an. Schade eigentlich! Vielleicht ist es ja ein
Unbekannter.
Ich bin in der Stimmung für Telefonsex, also nehme ich den Hörer
in die Hand und bewege sanft meine Hüften der Hand zwischen den
Beinen entgegen.
„Ich würde gerne wissen, woran du gerade denkst.“
Es ist eine angenehme Stimme, warm und weich. Ein fremder Mann.
Genau danach habe ich mich gesehnt.
„Verrätst du es mir?“
Seine Bitte macht mich an.
„Ich stelle mir vor du schaust mir nach, während ich durch die
Stadt gehe. Ich trage nur einen kurzen Rock und ein dünnes Top und
dazu habe ich flache Ballerinas an. Irgendwie muss ich dir wohl
aufgefallen sein. Vielleicht stehst du ja auf meine blonden
Haare…“
Ich schweige einen Augenblick, denn vielleicht will er ja etwas
sagen. Aber ich höre nur seinen gezügelten Atem.
„Weiter bitte…“
Also setze ich fort.
„Weißt du, ich liebe es wenn man mir nachschaut. Vielleicht muss
ich mich ja gleich einmal bücken und du kannst einen kurzen Blick
unter meinen Rock werfen. Dann siehst du den Ansatz meiner gebräunten
Pobacken. Weißt du, ich habe nämlich keine Unterwäsche an…
“ Wieder mache ich eine Pause. „Ich gehe nämlich zu einem Date
mit meinem Freund und wenn ich ihn treffe, wird er mich an sich ziehen
und mit seinen Händen meinen Hintern kneten…“
Der Atem meines Zuhörers geht schneller.
„Und weißt du“, setzte ich fort, „ich hoffe du bist hinter
mir hergekommen, denn ich mag es, wenn mich wildfremde Männer
beobachten. Ich zeige mich gerne und liebe es heimlich beobachtet zu
werden. Es ist viel
geiler mit meinem Freund, wenn ich weiß, das du mich beobachten würdest…“
Immer noch stehe ich vor dem Fenster und der Zeigefinger meiner
freien Hand ist inzwischen zwischen meinen Schamlippen
verschwunden.
„Ich beobachte gerne hübsche Frauen.“
Die Sanftheit seiner Stimme elektrisiert mich und ich freue mich,
jemanden gefunden zu haben, mit dem ich in diesem Moment meine
Phantasien teilen kann.
Wie aufregend Telefonsex doch manchmal sein kann.
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